Veranstaltungsrückblick 

Hier gibt es einen Rückblick auf die Veranstaltungen, die in den vergangenen Jahren von uns geplant und durchgeführt wurden.  Wir hoffen, dass hier bald eine Fülle von Einträgen steht, die das reiche Vereinsleben abbilden.


 

Picasso – Werk und Leben 
Im Mai war es mal wieder so weit, mit Dr. Thomas Carstensen tauchten wir tief in die Kunstwelt ein. Bereits von einigen Jahren hatte er uns mit dem Leben und Werk von Emil Nolde vertraut gemacht. Jetzt sollte es also um Picasso gehen. 
Jeder kann mit dem Namen etwas anfangen, aber was verbinden wir eigentlich mit Picasso – außer vielleicht …teuer? Picasso hat uns wohl so ca. 50.000 Werke hinterlassen, ein fleißiger Künstler also. Als Maler, Grafiker und Bildhauer hat er gewirkt, eine Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen ausprobiert. Nicht nur immer am Puls der Zeit, er war oft Treiber der künstlerischen Entwicklung. So gilt er als Urheber des Kubismus. 
Dr. Carstensen verstand es, uns mit auf eine Reise durch das Leben von Pablo Picasso zu nehmen. Der Sohn eines Kunstlehrers begann mit dem 7. Lebensjahr zu malen und ist heute in vielen namhaften Museen zu finden. Mit eindrucksvollen Bildern konnten wir  uns im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild machen. 
Danke für den spannenden Abend! 
Für den Vorstand 
Anne Clausen 


 

Ein Dorfspaziergang durch Mildstedt 

Wir wollten mal etwas Neues ausprobieren, so entstand auf einer unserer Vorstandssitzungen die Idee, unsere Dörfer genauer zu erkunden. Da hatte niemand eine lange Anreise, wer will, kommt mit dem Fahrrad und viele Kosten entstehen auch nicht. 
Den Anfang machte Mildstedt. Die Bürgermeisterin Telse Jacobsen war bereit, mit uns durch Mildstedt zu spazieren und uns so nebenbei einiges zum Dorfleben mit auf den Weg zu geben. Leider war Telse dann kurzfristig verhindert, aber ihr Mann Günter war bereit, kurzfristig einzuspringen. Wir trafen uns an der Mensa in der Gemeinschaftsschule, um Genaueres über die geplante Schulerweiterung zu erfahren. Durch die Mensa ging es dann Richtung Schulbiotop. Und so ganz nebenbei hörten wir dann noch etwas über die sonstigen Aktivitäten der Schule bzw. Schüler wie den Schülerfirmen und den Klimawald. Im Anschluss ging es zum Dörpshus. Corona hat leider einiges an Aktivitäten hier erstmal verhindert, aber so langsam starten wieder alte und neue Ideen. Spannend wird es, wenn der Kindergarten die neuen Räumlichkeiten bezieht. Noch beschäftigen sich verschiedene Arbeitsgruppen mit der Frage, wie die zusätzlichen Räumlichkeiten dann sinnvoll für die Gemeinde genutzt werden können. Und der neue Kindergarten stand natürlich auch auf dem Programm. Günter konnte so viel erzählen über die Entwicklungen und Planungen im Dorf, die Zeit verging wie im Fluge. Aber wir hatten auch noch die Feuerwehr auf dem Plan. 
Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen haben uns „Holger und Holger“ das neue Feuerwehrgerätehaus gezeigt. Fragen über Fragen prasselten auf die beiden Ehrenamtler ein. Wir waren beindruckt, was dort alles geleistet wird, um für die Bürger die Einsatzbereitschaft sicher zu stellen. Und über viele Dinge hatten wir uns vorher keine Gedanken gemacht, wie das wohl hinter den Kulissen so abläuft. Nach einer Führung durch das Gebäude ging es dann draußen in die Praxis. Wie funktioniert ein Feuerlöscher? Das konnten wir jetzt alle einmal ausprobieren. Und auch ein Fettbrand kommt in den besten Familien vor… Und warum nicht mit Wasser löschen? Nachdem wir gesehen haben, was dann passiert, denken wir hoffentlich immer dran, was wirklich zu tun ist. Das war spannend und lehrreich, da konnten wir alle noch etwas lernen. Vielen Dank, wir kommen gerne noch mal wieder. 
Ein ereignisreicher Nachmittag, wer hätte das gedacht? 
Für den Vorstand 
Anne Clausen 

 

 

Mit dem Fahrrad zum Nordkap 
Corona mal wieder – mit dem geplanten freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) auf Tonga wurde es nichts. Und auch die Studienpläne der Schwester wurden von dem fiesen Virus durchkreuzt. Und was predigt Lauterbach – immer schön an der frischen Luft bleiben. Und nun? 
Die Schwestern Anne und Lena Nickels aus Bredstedt hatten die Idee, mit dem Fahrrad zum Nordkap zu radeln, Zeit genug hatten sie jetzt ja. Die finanziellen Mittel waren jedoch beschränkt, der Finanzierungsplan sah vor, mit bescheidenen 10 Euro pro Tag pro Nase für alle Kosten : Verpflegung, Fähren, Übernachtung, Reparaturen…. 
Skandinavien ist teuer, aber wird schon gehen. Zunächst ging es nach Kiel zur Fähre. Noch untrainiert machte sich die Strecke schon in den Beinen bemerkbar. Aber die Eltern kamen noch nach Kiel zum „Tschüss“ sagen, ein nettes entspanntes Essen und so langsam auf zur Fähre – bis plötzlich klar war : Anne hat den Personalausweis vergessen. Jetzt Adrenalin pur – schafft sie es zur Polizei und zurück zur Beschaffung eines Ersatzpapieres? 
Sie hat es geschafft und jetzt konnte es endlich losgehen. Ab Litauen ging es immer an der Ostsee entlang Richtung Norden. Geplant waren so 70 bis 80 km pro Tag. Daraus wurde nichts, schon am 2. Tag war der „Unkaputtbarreifen“ platt und die Ersatzteilbeschaffung und Reparatur gestattete sich schwierig. Und auch das wilde Zelten mitten in der Walla Pampa war noch ungewohnt. 
Schnell etabliert hatte sich allerdings die Verpflegung : Morgens gab es Haferflocken mit kaltem Wasser angerührt, angereichert mit 3 Rosinen. Für den Mittagsstopp gab es Brote, mit Salatsoße bestrichen und Gemüse belegt, abends nach dem Zeltaufbau wurden Nudeln gekocht . Mit jedem Land änderte sich auch das kulinarische Angebot, das heißt Brotsorte und Salataufstrich wurden gewechselt. 
Und mit jedem Tag wurde die Tour entspannter. Navigation nicht mehr stur nach Karte, sondern da entlang, wo es schön ist, Hauptsache, die Richtung stimmt. Zelten nicht versteckt in Wäldern, sondern  offen an schönen Stellen, gerne an Seen, wo gebadet werden konnte. Und in jeder größeren Stadt eine Übernachtung im Hostel mit Bett und einer Dusche, auch die Kleidung konnte mal gewaschen werden. 
Immer mal wieder trafen die Schwestern auch Landsleute auf dem Weg zum Nordkap, meist in Wohnmobilen. Und die Kontakte mit den Bewohnern in den durchreisten Ländern waren durchweg herzlich, wenn auch manchmal sprachlich schwierig. Da gab es dann auch mal Obst für unterwegs, die Möglichkeit, die Handys aufzuladen und herzliche Wünsche und Tipps für die weitere Tour. 
Je nördlicher die Mädels kamen, wurde es immer unbewohnter, die Ortschaften lagen weit auseinander. Die Straßen schnurgerade , die Berganstiege mühsam, bergab kam man schon auf 60 km die Stunde, wenn man wollte. Und Fahrradkiten mit Mülltüten kann durchaus als Sportart gewertet werden. 
Und nach fast 70 Tagen auf dem Rad waren sie endlich da. Das Nordkap empfing sie mit strahlendem Sonnenschein. Und so blieben sie noch zwei Tag am Kap, bevor es nach einen familieren Zwischenstopp mit dem Flieger zurück nach Hamburg ging. 
Es war geschafft : 3367 km in 69 Tagen, 6 Länder bereist (Schweden leider nicht, Corona…) und viel unterwegs erlebt. 
Heute studieren die beiden in Heidelberg und Regensburg und sind extra hier oben, um uns von den Abenteuern zu berichten. Viele viele Bilder gaben uns einen Eindruck von der Reise. Es war sehr kurzweilig, vielen Dank dafür. 
Und die Beiden essen auch wieder Nudeln.. 
 
Für den Vorstand 
Anne   
 
 


 
Seniorennachmittag
 
Endlich nach zwei Jahren Pause durften wir auch wieder einen Seniorennachmittag ausrichten. Nach so langer Zeit freuten wir uns sehr, ca. 50 „Altenteiler“, wie es früher hieß, in Ostenfeld begrüßen zu dürfen. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem Auto – alle Möglichkeiten der Anreise wurden genutzt. 
Zahlreiche Tortenspenden schmückten ein reichhaltiges Tortenbuffet, für jeden Geschmack war etwas dabei. Und ganz viel Zeit für einen Klönschnack. Nach der Kaffeetafel kam die Gruppe „Vörland“ . Die hatten ganz viele plattdeutsche Lieder im Gepäck, viele auch zum Mitsingen. Auch das Singen hatten wir in den letzten Jahren vermisst. Und nach der traditionellen Tombola haben wir es daher auch nicht nehmen lassen, noch zum  Abschluß gemeinsam einen Kanon zu singen, wie immer „Es tönen die Lieder“. 
Es war schön, einfach mal wieder einen Nachmittag in Gemeinschaft zu verbringen…. 
Für den Vorstand: Anne Clausen 


 
Potsdam – wir kommen  (endlich) ….
Nachdem Corona uns 2021 einen Strich durch die Rechnung machte, planten wir im Herbst frohen Mutes für 2022 – und wurden immer kleinlauter… Ob es tatsächlich im März losgehen könnte ? Die Entwicklung bei den Ansteckungen machte uns Sorgen. 
Unsere Landfrauen und –männer waren optimistischer. Wir freuten uns über zahlreiche Anmeldungen. Und tatsächlich ging es jetzt endlich los. Am 11. März starteten wir fröhlich mit sehr guten Wetterprognosen Richtung Brandenburg. Corona merkten wir natürlich doch, aus  unserem geplanten Frühstück in einer Heu-Herberge wurde nichts: die Wirtin hatte Corona. Aber es wurde schnell  Ersatz gefunden. Und am frühen Nachmittag erreichten wir Potsdam : Hotel direkt in der Stadt, strahlender Sonnenschein und noch ein Spaziergang auf dem Programm. 
Mit vier Stadtführer*innen machten wir uns auf den Weg, die Altstadt zu erkunden. Potsdam mit einer Vielzahl von Schlössern und Parks, historischen Stadtquartieren in architektonischer Vielfalt, umgeben von einer herrlichen Wasserlandschaft. Nicht umsonst UNESCO Welterbe. Es war spannend zu hören, wer sich dort im Laufe der Jahrhunderte mit welchen Bauwerk im wahrsten Sinne des Wortes ein Denkmal setzen wollte – eine ganze Menge „Friedriche“ waren dabei, am prägendsten Friedrich der Große. Aber auch Zerstörung in den letzten Kriegstagen, Dornröschenschlaf in DDR-Zeiten und Restaurierung seit der Wiedervereinigung waren ein Thema. Nach zwei Stunden endete die Tour im Holländischen Viertel. Hier konnte jeder seine persönliche Geschmacksrichtung für ein Abendessen finden. 
Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet am Samstag konnte erstmal jeder auf eigene Faust die Stadt enddecken. Diese Chance wurde sehr vielfältig genutzt, von „einfach die Sonne am Wasser genießen“. Shoppen, Parkspaziergang oder Besuch der Kronguts Bornstedt war alles dabei. Am Nachmittag trafen wir uns dann zu einer Stadtrundfahrt wieder mit dem einen oder anderen Halt, um die Schlösser und Parks genauer in Augenschein zu nehmen. Und um zu schauen, wie viel von der Stadtgeschichte Potsdams noch hängen geblieben war. 
Für das Abendprogramm hatten sich sehr viele Teilnehmer für einen Besuch des Friedrichstadtpalastes in Berlin entschieden. Hatte eine vor kurz zuvor ausgestrahlte Fernsehserie diesen Wunsch noch beflügelt? Sie alle wurden mit einer eindrucksvollen Show belohnt. 
Und plötzlich war schon Sonntag , es geht wieder heim. Vorher haben wir uns aber noch Potsdam von der Wasserseite angeschaut. Wieder viel Sonne, viele haben die Schiffstour dick eingemummelt vom offenen Oberdeck genossen. Und ab in den Bus Richtung Heimat. 
Auf der Rücktour noch ein kleiner Kaffeestop am Schalsee auf einen alten Bauernhof mit angegliederter  Räucherei. So war auch das Abendessen gesichert. 
Haben wir etwas vermisst? Vielleicht die Hotelbar, die wegen Corona noch geschlossen war. Der sonst so beliebte „Absacker“ war in diesem Jahr nicht dabei. Den gab es dann noch auf der Heimtour im Bus.. 
 
 


Trotz einem schwierigen Start in das Jahr 2021 können wir auf einige schöne Veranstaltungen zurückblicken:

Im März haben wir uns das erste Mal (allerdings) online getroffen und einen prächtigen Garten in all seiner Fülle und Pracht bewundern können.
Im April stellte uns die Referentin Frau Frank (Dipl. oek.) das kleine, aber wichtige Organ Schilddrüse eingehend vor.
Im Juni konnten wir uns nach langer Zeit einmal wieder "in echt" zum Golf-Schnupperkurs sehen und im Juli einen Tagesausflug an und auf der Schlei unternehmen. Im August folgte dann eine Halbtagestour in die Brahmkampsgärten nach Albersdorf. Im September ging es literarisch weiter: Katja Just, Hooger Bürgermeisterin und Autorin, war bei der Gemeinschaftsveranstaltung eingeladen. Im Oktober erfreute die durch den Land-Frauenverein geschmückte Kirche am Erntedank. Der Ernteabend hat die Chance, dank hochkarätiger Gäste und bester Unterhaltung, ein Highlight des Jahres 2021 zu werden.


Ernte-Abend – eine gute Gelegenheit einmal DANKE zu sagen!
Wie glücklich können wir uns schätzen, dass wir so viele Gründe haben DANKE zu sagen?!
DANKE für die Unterstützung, die unser Verein übers Jahr benötigt und bekommen hat - sei es durch praktische Hilfe unserer Mitglieder und/oder finanzielle Hilfe seitens der Kommunen, großzügige Spenden und viele motivierende Worte unserer Mitglieder. Ein „Weiter so!“ auf Vereins-Basis ist ein Riesen-Kompliment (anders als in der Bundespolitik, wo es z.Zt. laut Medien-Bericht-Erstattung ein absolutes „no go“ ist).
Ja, und auch ein vollbesetzter Saal wie heute, ist durchaus eine Unterstützung.
DANKE für die reiche Ernte und die vielen landwirtschaftlichen Produkte, die in unserer Region angebaut werden. Wie viele das sind, zeigte die Dekoration im Saal, die von Getreide-Garben, Obst und Gemüse über Blumen bis hin zu Brot und Mais alles darbot.
DANKE auch für die vielen Ehrengäste, die trotz vollen Terminkalendern, Zeit für uns hatten bzw. sich genommen haben, um an unserem Ernte-Abend im Kirchspielkrog in Ostenfeld teilzunehmen.
Es war ein fantastischer Abend ohne einzelnen Höhepunkt. Ein Widerspruch?
Aber nein!!
Wir hatten so viele tolle Programm-Punkte, dass es nahezu unmöglich war, einen als den Höhepunkt zu bezeichnen:
Das Grußwort unseres Landrates Florian Lorenzen war ebenso kurzweilig wie informativ und ebenso ein Aspirant auf den Titel „Höhepunkt des Abends“, wie der Bericht von Herrn Nicolaisen über die Arbeit des THW und dessen erfreutes Gesicht, als er unseren Spenden-Scheck entgegennahm, als auch das Wild-Buffet, das leckerer nicht hätte sein können!
Weitere Aspiranten auf den Titel waren die „Watermänner un een Fisch“, die die sowieso schon gute Stimmung im Saal schon mit den ersten Takten zum Kochen brachten. Zu den plattdeutschen Coversongs, Balladen und selbst komponierten Liedern und den Döntjes wurde begeistert geklatscht, geschunkelt, gesungen und gelacht!
Auch wenn sich das kalendarische Jahr so langsam dem Ende zuneigt, ist bei uns noch lange nicht Schluss – im Gegenteil!
Wir legen noch mal richtig los!
Auf unserem Programm stehen in diesem Jahr noch zwei Bastel-Veranstaltungen, ein Vortrag mit dem Thema „Teller statt Tonne“, die Adventsfeier, eine Lotto-Veranstaltung und natürlich unsere Jubiläums-Feier unter dem Motto „50 Jahre wir“.
Kommt vorbei, bleibt und genießt   -   wir freuen uns auf Euch!
verfasst von: Barbara Thomsen



Sie kam, sah und siegte…
… und das nicht nur in ihrer neuen Heimat – der Hallig Hooge. Auch bei uns Land-Frauen kam Katja Just so richtig gut an. 
Bodenständig, authentisch und ungeheuer sympathisch!
Aus einem ehemaligen bayrischen Ferienkind wurde die derzeitige Bürgermeisterin von Hooge. Als wäre das noch nicht genug Arbeit, vermietet sie auch noch Ferienwohnungen und schreibt so „ganz nebenbei“ locker-flockige Bücher, die ihren ganz eigenen Werdegang, mit allerlei Anekdoten gespickt, beschreiben und ausnahmslos zu Bestsellern wurden.
Aber bis sie da dahin gekommen ist, wo sie jetzt ist, war es ein weiter Weg. Und das nicht nur in Kilometern gerechnet!
Gerne beantwortete sie die vielen Fragen von uns Land-Frauen, die bei so einem faszinierenden Lebensweg natürlich kaum ein Ende nahmen.
Auch von der Lesung abgesehen, war es ein herrlicher Abend, den wir zusammen mit den Land-Frauen des Ohrstedter und des Viöler Vereins schnackend, lachend und maskenfrei in vollen Zügen genossen haben!
 
verfasst von: Barbara Thomsen

Tapfer auch bei widrigen Verhältnissen

Wie wir erfahren durften: LandFrauen sind auch widrigen Wetterverhältnissen bei Gartenbesichtigungen gewachsen! 
Trotz ungünstiger Reisebedingungen haben wir für die Halbtagestour zu den Brahmkampsgärten nach Albersdorf freundlichen Zuspruch und Lob erhalten: Dankeschön dafür! 
Nach einer Führung durch die beeindruckende Gartenanlage und die Erläuterungen der nicht minder beeindruckenden Eigentümerin und maßgebliche Ideengeberin Frau Dr. Dr. Marianne Ortner gab es eine anschließende Rast im angeschlossenen Café Sophienlust. Bei netten Gesprächen klang der Nachmittag aus. 
Nur die Bestellung des Wetters werden wir nächstes Mal besser regeln.....Verspochen!


****-Tagestour nach Kappeln

Ein Bus voll gut gelaunter Land-Frauen und -Männer, Sonnenschein und ein tolles Programm – Herz bzw. Land-Frau, was willst Du mehr?!
Um es gleich vorab zu sagen: Es war die perfekte Tour!
In Kappeln angekommen, nahmen wir unsere reservierten Plätze auf dem Raddampfer „Schlei Princess“ ein und genossen das leckere Mittagessen.
Sowohl das Schiff als auch das Essen verdienten jeweils einen *.
Das waren schon mal zwei *.
Auf oder heißt es in Schleimünde (?) nahmen wir an einer vogelkundlichen Führung teil, bei der es doch das eine oder andere Neue zu erfahren gab. Dann ging es mit dem Schiff wieder zurück nach Kappeln, wo unsere Reiseleiterin Hertha Itzke schon auf uns wartete. Allerdings an einem anderen Platz als der, an dem wir auf sie warteten. Aber was soll ich sagen: Das Warten hat sich gelohnt!!
Eine Vollblut-Kappelnerin, wie sie im Buche steht und als Reise-Leiterin nicht zu toppen
 (* Nr. 3)!
So erfuhren wir allerhand Wissenswertes über Kappeln, haben Olpenitz mit eigenen Augen sehen (bewundern?) können und was natürlich nicht fehlen durfte: Die Landarzt-Praxis, die jetzt ein beliebtes Café ist! Aufgrund vieler Besucher*innen vor Ort schwer zugänglich – aber für unseren Busfahrer kein Problem!
Die geplante anschließende einstündige Zeit zur freien Verfügung in Kappeln haben wir kurzerhand gegen Kaffee-Trinken und Torte-Schlemmen auf dem Obsthof Stubbe eingetauscht, was aufgrund der Flexibilität von Busfahrer, Reiseleiterin und Teilnehmer*innen so gar kein Problem war. Ein weiser Entschluss – sonst wäre uns wirklich etwas entgangen! Wenn man in der Gegend ist, ist der Obsthof ein absolutes MUSS! Auch dafür gibt es einen *.
Da mir jetzt die Sterne und die Ausrufezeichen ausgehen, beende ich den Bericht mit der Empfehlung:
Bitte nachmachen!

verfasst von: Barbara Thomsen



Golfen – auch ein Sport für Landfrauen ?

 Sehr, sehr lange mussten wir warten, jetzt war es endlich soweit!
Wir Landfrauen konnten wieder eine Veranstaltung „in Präsenz“ durchführen. Und man merkte: Vielen war es wirklich ein Bedürfnis, sich einmal wieder persönlich auf einen Schnack zu treffen. 
Das Wetter spielte wunderbar mit. 24 Landfrauen trafen sich frisch getestet oder durchgeimpft im "Storms", dem Restaurant beim Golfclub Husum  zu einen ausgiebigen Frühstück. Schließlich waren viele Landfrauen sozusagen zum Warmspielen schon mit dem Fahrrad gekommen und freuten sich auf ein leckeres Frühstück. Und wir hatten schon einmal viel Zeit zu einem Klönschnack. Ein fröhliches Geschnödder zeigte unserem Golflehrer den Weg zu seiner Kundschaft.
Um 11.00 Uhr ging es dann auf den Platz. Angesichts der geballten Frauenpower hatte Michael Wykrent noch Verstärkung mitgebracht, und nach einer kurzen Einführung ging es in drei Gruppen weiter mit Praxisübungen. 
Was haben wir alles probiert? Beim Abschlagen geht es darum, den Golfball möglichst weit voran zu bringen. Und zwar mit Schmackes! Jeder bekam schon mal einen Eimer mit 60 Bällen und vorgemacht, wie es geht. Und schon konnten wir loslegen. Während wir den Trainerball mit den Augen kaum verfolgen konnten, landeten die eigenen Abschläge doch sehr in Sichtweite (wenn denn der Ball getroffen wurde...). Herr Wykrent hat dann mit jeder einzelnen Landfrau den Bewegungsablauf noch einmal geübt, dann kamen auch durchaus ein paar bessere Abschläge zustande.  Zum Verständnis: Auf Bahn 1 zum Beispiel  muss in ca. 450 Metern eingelocht werden. Dafür sind im Standard 5 Schläge vorgesehen. Da dämmerte es, wie viel Übung es braucht, um die Platzreife zu erlangen. 
Nächste Station : Schlägerwechsel, der Ball soll auf das Grün. Beim Chippen lupft man den Ball in Richtung Loch. Während bei der Ersten der Ball hier bereits mehrere Male direkt ins Loch trullerte, schafften die meisten es aber doch, gefühlvoll in die Nähe des Loches zu kommen. Und jetzt Station 3, neuer Schläger, neues Glück . Jetzt ging es um das Einputten.  Erstaunlich, ganz nah dran, aber doch leicht vorbei. Ja, wir müssen lernen, das Grün zu lesen. 
Jetzt hatten wir die Grundschläge und es ging auf Bahn 1. Wieder in drei Gruppen, immer der beste Ball wurde weitergetrieben. So vergingen die 3 Stunden wie im Fluge. Am Ende kamen alle verschwitzt im "Storms" wieder an. Einhellige Meinung: Golf macht Spaß, bewegt viele Muskelgruppen, man ist an der frischen Luft, man trifft nette Leute. Und – die Bälle auf der Driving Range werden von einer Maschine eingesammelt!

verfasst von: Anne Clausen  


 

Die Schilddrüse: Kleines Organ mit großer Wirkung 

Nach der gelungenen Premiere eines Vortrages per Videokonferenz  hatten wir uns entschlossen, dieses Medium auch für weitere Vorträge einzusetzen. Für das Thema Schilddrüse konnten wir die Diplom-Oecotrophologin Renate Frank gewinnen. 

Um es vorwegzunehmen: es wurde ziemlich spannend! 

Jeder hat ja irgendwann mal von der Schilddrüse gehört, Biologie in der Schule. Und es hat irgendwie mit Jod zu tun, damit die Schilddrüse das tut, was sie soll, nämlich Hormone bilden und ausschütten. Daher die Sache mit dem Fisch. 

Wenn es denn so einfach wäre…. 

Zunächst  hörten wir, welche Körperfunktionen von der Schilddrüse beeinflusst werden. Nahezu alle Stoffwechselvorgänge gehören dazu. Schilddrüsenhormone steuern die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit  und regulieren, wie viel Energie aus der Nahrung gewonnen wird. Wenn jemand ein guter „Futterverwerter“ ist, sind das nicht die Gene vom Opa. Und ob wir energiegeladen durch den Tag gehen oder uns nur so durchschleppen, hat mit der Schilddrüsenfunktion zu tun.  

Dann die erschreckende Erkenntnis, dass Fehlfunktionen der Schilddrüse nicht gerade selten sind. Mit zunehmendem  Alter steigt das Risiko, überproportional  häufig für Frauen. Fast ein Drittel aller Erwachsenen haben Knoten in der Schilddrüse. 

Wir tun also gut daran, uns Gedanken zu machen, was wir für uns tun können, um der Schilddrüse die Arbeit zu erleichtern. Aber die Schilddrüse braucht nicht nur Jod für ihre Arbeit, sondern auch bestimmte Eiweißverbindungen und Vitamin A. Und Jod ist nicht in so vielen Lebensmitteln in ausreichender Menge enthalten. Der Jodbedarf pro Tag liegt bei 180 – 200 Mikrogramm, Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir durchschnittlich nur 6-80 Mikrogramm zu uns nehmen. Wie kriegen wir also mit der täglichen Ernährung eine ausreichende Versorgung mit Jod und den passenden Eiweißverbindungen und Vitaminen hin? 

 

Das rät Frau Frank:

-       Täglich jodiertes Meersalz verwenden (ohne Fluorid!) 

-       Ein-bis zweimal die Woche mageren Seefisch 

-       Dreimal täglich ein Milchprodukt, vorzugsweise Vollmilch oder Schnittkäse 

        (0,3 l Vollmilch enthalten 40-50 Mikrogramm Jod) 

-       Regelmäßig grünes oder oranges Gemüse essen (Blattsalat, Mangold oder Spinat                nicht zu häufig, da das enthaltene Nitrat den Transport von Jod behindert) 

-       Regelmäßig Kräuter verwenden 

-       Täglich eine Handvoll Erdnüsse essen 

 

Also, das hört sich doch machbar an. Jetzt nicht noch zu viele Sojaprodukte, denn die behindern die Bildung der Hormone. 

Und nun steht einer glücklichen Schilddrüse nichts mehr im Wege…. 

 

Insgesamt ist die Arbeit der Schilddrüse ein sehr komplexes Thema.  Frau Frank hatte auf die Fragen im Anschluss  zum Vortrag auch immer eine Antwort. Und selbst die Teilnehmer, die sich aus gesundheitlichen Gründen schon mehr mit dem Thema Schilddrüse auseinandergesetzt haben,  konnten an diesem  Abend noch Neues erfahren.  

 

verfasst von: Anne Clausen 

 

Gartenspaziergang bei Carmen vom Sessel aus

Im Coronasommer durften wir im August den Garten von Carmen besuchen. Alle waren so begeistert, dass wir unbedingt den Garten im Verlauf eines Jahres sehen wollten. Der wegen Corona abgesagte Vortrag sollte nochmal ins Programm aufgenommen werden. 

Gesagt, getan – aber immer noch Corona… 

Aber Landfrauen geben so schnell nicht auf. Carmen war auch bereit, sich auf das Abenteuer Videokonferenz einzulassen. Und so gelangte der erste Vortrag im Videoformat in unsere Landfrauen-News. Und siehe da, viele der Teilnehmerinnen  vom Gartenspaziergang meldeten sich jetzt auch für den Video-Vortrag an. 

Wir alle gemeinsam betraten jetzt Neuland: 

-       Der Vorstand machte sich schlau: Wie geht das eigentlich mit einer Videokonferenz? Auf Material der "Sendung mit der Maus" konnten wir leider nicht zurückgreifen. Aber die eine oder andere von uns hatte mit dem Medium schon beruflich Kontakt gehabt, Gemeindevertretersitzungen oder ähnliches 

-       Carmen als Referentin musste sich auch mit den Technikfragen auseinandersetzen und sie ausprobieren 

-       Unsere teilnehmenden Landfrauen probierten teilweise auch erstmals diese neue Möglichkeit der Kommunikation aus. 

 

Sicherheitshalber haben wir am Abend vor dem Vortrag einen „Technikcheck“ angeboten. Alle konnten sich testweise schon einmal anmelden, ob mit Bild und Ton von zu Hause – egal ob mit Notebook, IPad oder Handy - der Vortrag verfolgt werden konnte. Das wurde auch von allen genutzt, bereits am Vorabend hatten wir schon viel Spaß. Und dann konnte es endlich losgehen mit Carmens Vortrag. 

 

Carmen hat sich unendlich viel Mühe gegeben und zahllose Fotos der verschiedenen Gartenecken und Jahreszeiten herausgesucht. Wir starten mit schneebedeckten Fruchtständen (Carmen schneidet komplett erst im Frühjahr) und zarten ersten Blüten von  Winterlingen und Schneeglöckchen. Zu jedem Foto wusste sie etwas zu berichten, Besonderheiten bei der Pflanzung, Anekdoten von der Beschaffung oder Wissenswertes aus der Pflanzenpflege. Und auf jede Nachfrage hatte Carmen eine Antwort, kennt wirklich jeden Grashalm in ihrem Garten – und zwar mit lateinischen Namen! Beeindruckend, was Carmen und Sönke da auf 2000 m² geschaffen haben. Und viele Impressionen aus den verschiedenen Gartenthemen luden ein, über die eine oder andere Ecke im eigenen Garten neu nachzudenken. Und es wurde auch während des Vortrages durchaus laut gedacht und so entspann sich das eine oder andere Fachgespräch unter den Videofrauen (und –männern, die sich teilweise ebenfalls vor dem Bildschirm eingefunden hatten..). Es wurde rege gefachsimpelt, wer was im Garten mit welchem Ergebnis versucht hat, die ersten Adressen für Ableger wurden getauscht. Schließlich vergaß man fast, dass wir nicht alle zusammen bei Ines und Thordis im Saal sitzen, sondern jeder bei sich zu Hause. Und so führte Carmen uns durch das Gartenjahr, plötzlich fanden wir uns im winterlichen Garten mit der Weihnachtsdeko wieder. Die Zeit war wie im Fluge vergangen.  

 

Wir finden, dieses Format hat Potenzial. Eine Nachfrage bei den Teilnehmern ergab ein durchgehend positives Feedback. Und so werden wir weitere Vorträge in diesem Format anbieten. 

 

verfasst von: Anne Clausen